Phase 3-6 Konzeptentwurf und Detailplanung

Einordnung und Ziel der Phase 3-6

In den Phasen 3 bis 6 rückt die formale Ausarbeitung des Schulbauprojekts in den Vordergrund. Aufbauend auf den Ergebnissen der Vorplanung werden die planerischen Grundlagen nun so konkretisiert, dass eine definitive Baugenehmigung durch den Bauträger – in der Regel die Gemeinde – vorbereitet und erteilt werden kann.

Parallel dazu werden die Voraussetzungen für die öffentliche Ausschreibung sowie die anschließenden Vergabeprozeduren geschaffen. Diese Phasen bilden damit die Schnittstelle zwischen konzeptioneller Planung und der späteren baulichen Umsetzung.

Pädagogik

Bauplanung

Abstimmung von Konzeptentwurf und pädagogischem Raum- und Nutzungskonzept

Bevor die Gemeindeverantwortlichen eine definitive Baugenehmigung erteilen können, müssen alle Etappen des Konzeptentwurfs seitens der Bauplanung ausgearbeitet und abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang kommt es zu weiteren gezielten Abstimmungsmomenten zwischen Bauplanung und Pädagogik.

Ziel dieser Abstimmungen ist es, die fortschreitende Planung systematisch mit dem pädagogischen Raum- und Nutzungskonzept abzugleichen. Die Gespräche dienen der Verständnissicherung, klären offene Fragen und schärfen den Blick für die anstehende Detailplanung. So wird sichergestellt, dass die pädagogischen Grundideen auch in dieser Phase handlungsleitend bleiben.

Alle relevanten Themen und Entscheidungen, die in diesen Phasen anstehen, sollten in der Lenkungsgruppe thematisiert und abgestimmt werden. Die gemeinsame Einordnung erleichtert der Verwaltung als Bauträger die Entscheidungsfindung und schafft Transparenz für alle Beteiligten.

Pädagogik

Picto Info

zu diesem Moment im Planungsprozess, an dieser Stelle ist das Zuammenkommen der Lenkungsgruppe anzuraten

Die Lenkungsgruppe koordiniert im Zusammenschluss aller Akteure die verschiedenen Maßnahmen und damit einhergehend auch die Entscheidungen, die im Bauplanungsprozess vorgenommen werden

Kontinuierliche pädagogische Entwicklungsarbeit

Parallel zur fortschreitenden baulichen Planung setzt sich auch die pädagogische Entwicklungsarbeit fort. Während in den Phasen 1–2 die pädagogischen Grundprinzipien in räumliche Strukturen übersetzt wurden, geht es nun darum, diese weiter zu verfeinern und zu konkretisieren.

Zentrale pädagogische Themen wie Organisationsstrukturen, Ausstattung, Mediennutzung oder Arbeitsformen werden weiter ausgearbeitet und mit den pädagogischen Akteuren reflektiert. Ziel ist es, die pädagogischen Grundideen schrittweise in konkrete Handlungsempfehlungen für den späteren Schulalltag zu überführen.

Ähnlich wie in der baulichen Planung handelt es sich auch hier um einen fortlaufenden Entwicklungsprozess, in dem Konzepte weitergedacht, geschärft und auf ihre praktische Umsetzbarkeit hin überprüft werden.

Verwaltung

Bautechnische Detailplanung

Auf Grundlage der kontinuierlichen Abstimmungen mit der Pädagogik sowie der Rückmeldungen aus den verschiedenen Austauschformaten kann die Bauplanung die bautechnische Detailplanung weiter vorantreiben. In dieser Phase werden technische Lösungen konkretisiert, notwendige Genehmigungen eingeholt und Absprachen mit weiteren Fachplanungen getroffen.

Ziel ist es, alle planerischen Voraussetzungen zu schaffen, um in die Bauphase übergehen zu können. Die Lenkungsgruppe steht dabei weiterhin als zentrale Koordinierungs- und Abstimmungsstelle zur Verfügung und wird insbesondere dann einbezogen, wenn grundlegende Fragen zur Ausrichtung des Bauvorhabens oder zur konkreten Umsetzung zu klären sind.

Bauplanung

Picto Info

zu diesem Moment im Planungsprozess, an dieser Stelle ist das Zuammenkommen der Lenkungsgruppe anzuraten

Die Lenkungsgruppe koordiniert im Zusammenschluss aller Akteure die verschiedenen Maßnahmen und damit einhergehend auch die Entscheidungen, die im Bauplanungsprozess vorgenommen werden

Validierung, Genehmigung und Ausschreibung

Das ausgearbeitete definitive Projekt (projet définitif détaillé) wird dem Gemeinderat zur Beratung und Entscheidung vorgelegt. Durch die vorangegangenen Abstimmungen und Informationsformate sind die beteiligten Akteure auf kommunaler Ebene bereits mit der Zielsetzung und Ausrichtung des Schulbauprojekts vertraut.

Nach der Validierung des Projekts durch die Gemeinde kann die Baugenehmigung erteilt werden. Darauf aufbauend erfolgen die öffentliche Ausschreibung sowie die entsprechenden Vergabeprozeduren, die die Grundlage für die Beauftragung der ausführenden Bauleistungen bilden.

“Commitment” – Rollen und Auftragsklärung

Entwicklung des pädagogischen Raum- und Nutzungskonzepts

Vorplannung

Konzeptentwurf
und Detailplanung

Bauphase

Pädagogische und räumliche “Inbetriebnahme” und Betrieb