D13 – Handreichung des CDI zur curricularen Orientierung und individuellen Unterrichtsgestaltung
Worum geht es?
Im Rahmen der Unterrichtung von Schülerinnen und Schülern mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung stehen Lehr- und Fachpersonen in Luxemburg vor der Herausforderung, den Bildungsauftrag so zu erfüllen wie er in den Lehrplänen des Enseignement fondamental und des Enseignement secondaire festgelegt ist.
Diese bestehenden und verbindlichen Lehrpläne sind jedoch nur unzureichend auf die besonderen Lernvoraussetzungen dieser Schülerschaft abgestimmt.
Eine Handreichung, die den Umgang mit den bereits bestehenden Lehrplänen in Luxemburg ergänzt, ist daher notwendig. Es bedarf neuer Wege der Lernzielsetzung im Bereich der Bildung von Schülerinnen und Schüler mit geistiger Beeinträchtigung.
Entwicklung
Seit 2019 wurde die Handreichung zum Curriculum von der Arbeitsgruppe im CDI erarbeitet – in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Expertise, ihre Erfahrungen und viele wertvolle Beiträge eingebracht haben. Durch diesen gemeinsamen Prozess konnte ein Instrument entstehen, das praxisnah, fundiert und vielseitig einsetzbar ist.
Ein besonderer Dank gilt dem Service de Coordination de la Recherche et de l’Innovation pédagogiques et technologiques (SCRIPT), das die Entwicklung dieses Projekts begleitet und mit fachlicher Beratung unterstützt hat. Diese Zusammenarbeit hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Handreichung nicht nur theoretisch fundiert, sondern auch an den praktischen Anforderungen des schulischen Alltags orientiert ist.
Umsetzung
Die Handreichung im Überblick
Die Handreichung zeigt klare Richtlinien auf und schließt die Lücken zwischen den bestehenden Lehrplänen des luxemburgischen Schulsystems und den spezifischen Lernvoraussetzungen dieser Schülergruppe.
Darüber hinaus bietet die Handreichung konkrete Werkzeuge für eine inklusive, kompetenzorientierte und rechtlich fundierte Unterrichtsplanung.
